CoboCards – Kollaboratives Lernen mit Karteikarten

by • 10. November 2012 • NewsComments (0)2664

Aus Aachen stammt unser Startup CoboCards. Auf der Lernplattform können Schüler, Studenten, Azubis und Erwachsene virtuelle und lernen. Das Besondere an CoboCards ist, dass es kollaborativ geht. Daher auch der Name „collaboration cards“.

Erfunden wurde CoboCards durch den damaligen Designstudenten an der FH Aachen Tamim Swaid. Ihn sprach ein Kommilitone an und fragt, ob er denn nicht einmal das Konzept für einen Karteikartentrainer im Netz erstellen könnte, der tatsächlich den Ansprüchen von Studenten gerecht wird. Tamim kombiniert die Idee mit den Vorzügen des Web 2.0. Erst entstand eine Diplomarbeit. Später wurde die Idee mit dem Informatikstudenten Jamil Soufan umgesetzt. Im Mai 2008 ging CoboCards erstmals live.

Ein halbes Jahr später holten die beiden mich (Ali Yildirim) mit ins Boot. Ich arbeitete zu der Zeit noch im Vereinigten Königreich. Spontan sagte ich zu und übernahm als Betriebswirt dann die Bereiche Marketing und Finanzen. Mit der Gründung des Unternehmens Anfang 2009 übernahm ich auch später die Geschäftsleitung. Ich bin immer noch Geschäftsführer der CoboCards GmbH.

2009 war auch das Jahr unserer Existförderung und des Gewinn eines Businessplan-Wettbewerbs. Dieser war mit 25.000 € dotiert und bildet seitdem das Stammkapital unserers Unternehmens. Anfänglich suchten wir auch nach weiteren Kapitalgebern, aber schnell nahmen wir davon Abstand.

Seitdem hat CoboCards eine Nutzerbasis von 70.000 Usern erreicht (Stand: November 2012). Diese haben gemeinsam einen Karteikartenbestand von über 6,5 Millionen erreicht, die z.T. kostenlos zum Download in unserem Pool zur Verfügung stehen.

Niemand hat so recht an den Erfolg von CoboCards gelaubt. Nicht einmal unsere Familien. Das Staunen war groß als erste Zahlen und Umsätze kommuniziert wurden. CoboCards, das auf dem Freemium-Modell basiert, kann Conversion Rates von 3-4 % vorweisen und finanziert sich ausschließlich aus eigenen Einnahmen.

Meine Erfahrungen als Gründer geben ich nun in meinem Blog „“ an jüngere Existenzgründer weiter.

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